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Die Abers

Was ist ein Aber ?

Das Wort "Aber" stammt aus dem Keltischen und bezieht sich auf ein Tal, das den Schwankungen der Gezeiten unterworfen ist. Während der Eiszeit haben sich Risse in den Küstengebieten gebildet. Dies hat zu einer Bodensenkung und einem Anstieg des Meerespiegels geführt, was der Grund für die Enstehung der Fjorde von Norwegen, die Rias (lang gestreckte Buchten) von Spanien oder die Aber von Wales und der Bretagne ist. In unserer Region gibt es drei Abers: den Aber Wrac'h, den Aber Benoît und weiter im Süden noch den Aber-Ildut. Sie sind Grünanlagen und Oasen der Stille und stehen in Kontrast mit der wilden Küste.

http://fr.wikipedia.org/wiki/Aber-Wrac%27h

 

Der Aber Wrac'h

"Aber Wrac'h" bedeutet auf bretonisch Hafen der Fee oder der Hexe, es sei denn, es bezieht sich auf "la vieille", gemeinsamer Fisch der Region. Der Aber Wrac'h ist der größte der drei Abers in der Region. Er durchkreuzt das Land auf mehr als 12 Kilometern und ist bis nach Paluden in Lannilis erreichbar. Seine Mündung ist 2 Kilometer breit und bietet dem Hafen von Aber Wrac'h Schutz. Der Hafen von Aber Wrac'h liegt auf einer stark befahrenen Meeresroute und diente den Phöniziern in der Antike als Zwischenstopp vor der Überfahrt zu die Scilly-Inseln, wo sie Zinn kauften. Später wurde er viel von holländischen Unternehmern des 18. Jahrhunderts genutzt und heute von den vielen Bootsbesitzern, die ihn besuchen.

 

Der Aber Benoît

Mit einer Länge von acht Kilometern ist er für Segler bis zur Brücke von Tréglonou zugänglich. Anfang des Jahrhunderts waren an seinen Nebenarmen und in seiner Umgebung mehr als 100 Mühlen zu zählen. Das Austernzüchten laüft hier besonders gut und auch der Ruf der Belon-Austern ist gut. Das Ankern im Aber-Benoît ist bei Bootsbesitzern sehr geschätzt und der Hafen Le Vill bildet einen der Wichtigsten Algenladeplätze.